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Shamati 230 Der Schöpfer ist erhaben und der Niedere wird es sehen".

 

Ich hörte am Shabbat Teruma, am 5. März, 1949, Tel Aviv

 

„Der Schöpfer ist erhaben und der Untere/Demütige/Niedere wird es sehen“. Wie kann man dem Schöpfer gleichen, wenn der Mensch empfängt und der Herr gibt? Darüber sagt dieser Vers: „Der Schöpfer ist erhaben und der Demütige wird es sehen". Wenn der Mensch sich selbst annulliert, gibt es nichts, was ihn vom Schöpfer trennt. Dann wird er sehen, dass er mit Mochin (Leuchten) von Chochma (Weisheit) belohnt wird.

 

„Und den Niederen erkennt er aus der Ferne". Derjenige, der stolz ist, der seinen eigene Macht hat, ist weit entfernt, da ihm die Gleichheit mit dem Schöpfer fehlt.

 

Und Demut/Niedrigkeit heißt nicht, dass der Mensch sich vor anderen demütigen muss, sondern Demut, die der Mensch in der spirituellen Arbeit spürt, und dann empfindet er Vollkommenheit in dieser Arbeit.

 

Niedrigkeit bedeutet, dass ihn die Welt verachtet. Gerade dann, wenn die Menschen ihn verachten, wird dies als Niedrigkeit bezeichnet, und so spürt er überhaupt keine Vollkommenheit, da es ein Gesetz ist, dass, was andere Menschen denken, Einfluß auf den Menschen hat. Das heißt, wenn die Menschen ihn wertschätzen, dann fühlt er sich ganz und vollkommen. Und jener, der von den Menschen gedemütigt wird, hält sich für niedrig.


 

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