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Fortgeschrittene I
Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 1 E-Mail

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine Gesamtübersicht von der Wissenschaft der Kabbala geben kann, damit Sie, nachdem Sie ein Minimum an Kenntnis der Grundlagen gewonnen haben, alleine fortschreiten können. Wenn Sie wünschen, weitergehende Kenntnisse zu erhalten, um ein konkretes Verständnis der spirituellen Welten zu bekommen, folgen Sie am besten mit Ihren Studien unserer Hauptgruppe. Ich werde nun so komprimiert wie möglich versuchen, die Vorgänge zu erklären, die sich in den spirituellen Welten abspielen.

Alle unsere Kenntnisse der spirituellen Welten stammen von den Personen ab, die persönlich erfolgreich gewesen sind, die Wahrnehmung der spirituellen Welten zu erreichen und die Mechanismen und die Struktur derselben in ihren Werken zu beschreiben. Sie haben uns ebenfalls Methoden übermittelt, damit wir diese Welten kennen lernen können. Dank der so entstandenen Methodik werden wir, in dieser Welt lebend, genauso wie diese Personen in die spirituellen Welten eindringen. Wir werden ebensolche Kenntnisse erwerben und es erreichen, die absolute Vollkommenheit wahrzunehmen, sowie ein Verständnis vom göttlichen Willen zu bekommen. Kurz wir werden uns selbst besser kennen lernen.

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Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 2 E-Mail

Frage: Wie kann man die Kenntnisse der Kabbala auf sein eigenes Leben anwenden und übertragen ?

Antwort: Man sollte zuerst verstehen was das Leben ist, welchen Sinn es hat, aus welchem Grund es uns gegeben wurde, ab wann es beginnt und wie es zu Ende geht. Erst danach ist es möglich sich mit der Kabbala zu verbinden. Die Kabbala sagt uns, dass der Schöpfer alle Welten gleichzeitig geschaffen hat, einschließlich unserer Welt. Die Kabbala ist uns gegeben, damit wir sie in dieser Welt nutzen.

Der Schöpfer hat den Menschen geschaffen, damit dieser unendliche und absolute Vergnügen erhält. Um dies zu erreichen, sollte der Mensch die Funktion und das Zusammenspiel des Systems der Welten kennen. Die Gesetze unserer Welt gehen von den spirituellen Welten aus, in denen wir uns vor unserer Geburt, und nach unserem Tod befinden. Nur der Ausschnitt, das Segment unseres Lebens, dass sich in unseren Körpern physisch abspielt, ist für uns wichtig. Die Kabbala kann uns lehren, wie wir es leben sollten, indem sie uns mitteilt, wie wir das Maximum aus den Ereignissen lernen können, die uns begegnen, um spirituell fortzuschreiten. Der Mensch sollte die Kapazitäten die sich ihm eröffnen richtig erkennen und in einer optimalen Weise gebrauchen.

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Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 3 E-Mail

Die Kabbala spricht von dem Gefühl welches der Mensch von der Welt hat. Das, was wir um uns herum sehen, existiert nur subjektiv gegenüber uns, da der Mechanismus unserer Wahrnehmung mit Hilfe unserer Sinnesorgane funktioniert. Wenn diese Sinne andersartig wären, wäre auch unser Gefühl unterschiedlich, unsere Vorstellung der Dinge wäre neu. Die kleinste Änderung unserer Sinnesorgane würde genügen, die Wahrnehmung unserer Umwelt umzuwandeln, unsere Eindrücke wären dann völlig gewandelt.

Alles was wir fühlen trägt den Namen der Schöpfung. Unser Gefühl ist subjektiv, z.B. den Tisch, den wir momentan wahrnehmen, ist ebenfalls subjektiv. Die Wissenschaft versucht, die Grenzen unserer Sinne zu verändern, in dem sie Mikroskope, Teleskope, Empfänger aller Arten, Radare usw. einsetzt, was aber ebenso nicht im geringsten die Wurzeln unserer Wahrnehmung verändert.

Wir leben durch unsere Sinnesorgane wie eingeschlossen. Unsere fünf Sinne empfangen Informationen von Außen, welche sichtbar, hörbar, schmeckbar, riechbar und greifbar sind. Diese Informationen werden durch uns ausgewertet, wir sind es die sie fühlen. Wir bewerten sie nach einem Algorithmus, gut oder weniger gut.

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Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 4 E-Mail
Frage: Was bedeutet: "das Licht das in das Parzuf eindringt, und das Licht welches aus dem Parzuf heraus kommt?"

Antwort: Wir wissen alle, was ein befriedigtes oder ein unbefriedigtes Verlangen ist. Auf die gleiche Art und Weise entspricht das Eindringen des Lichtes in ein Parzuf der Befriedigung eines Verlangens, dem Hochgenuss und  dem Gefühl der Wonne. Wenn das Licht herauskommt, bleibt eine Leere, eine Unzufriedenheit, obwohl das Gefühl der Leere im Spirituellen nicht existiert. Wenn das Or Chochma herauskommt, bleibt das Or Chassadim. In dem das Parzuf  das Licht aus sich herauskommen lässt, weiß das Parzuf  in jedem konkreten Fall sehr gut, was eine Ablehnung einer bestimmten Portion von Genüssen in ihm verursachen wird.

In den spirituellen Welten, entspricht diese Ablehnung einer Wandlung von einem egoistischen in einen altruistischen Genuss, was einem unvergleichlich stärkeren Gefühl entspricht. Wenn das Parzuf merkt, dass es nicht empfangen kann um dem Meister Freude zu bereiten, lehnt es ab, etwas für sich selbst zu erhalten.

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Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 5 E-Mail

Themen, die in dieser Lektion behandelt werden:

  1. Die Phasen des Lichts
  2. Die Zweite Einschränkung (Zimzum Bet)
  3. Das reflektierte Licht
  4. Die fünf Parzufim von Adam Kadmon
  5. Nekudot de SAG, Zimzum Bet
  6. Die Kleinheit der Nikudim
  7. Die Zerschmetterung der Verlangen
  8. Die Welt von Azilut

Wir sollten mit einer kurzen Wiederholung beginnen: Die Schöpfung wird durch das Licht, welches vom Schöpfer ausgeht hervorgebracht, und dieses Licht ist das Verlangen Freude zu schenken und wird B´china Shoresh (Wurzelphase) genannt.

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Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 6 E-Mail
Es gibt 5 Welten zwischen dem Schöpfer und unsere Welt. In jeder von ihnen gibt es 5 Parzufim und in jedem Parzuf gibt es 5 Sefirot. Insgesamt trennen uns 125 Grade (Stufen) vom Schöpfer. Das Malchut durchquert alle diese Stufen hinauf, um die letzte von ihnen zu erreichen, was zur Folge hat, das Bina Dalet, einzige und einmalige Schöpfung, mit den 4 vorhergehenden Stufen zu mischen. Das Malchut durchtränkt sich mit der Gesamtheit ihrer Attribute, um so dem Schöpfer gleich zu werden. Dies ist das Ziel der Schöpfung.

Um das Malchut mit den anderen 9 Sefirot zu mischen wird ein spezifisches Parzuf geschaffen, das aus 9 Sefirot von Keter bis Yesod gebildet wird. Dieses Parzuf trägt den Name von "Adam".

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Zehn weiterführende Lektionen, Lektion 7 E-Mail
Das erste Parzuf der Welt Azilut - Atik, erscheint auf dem Reshimo Alef-Shoresh in Katnut, um beginnt vom Tabur bis zum Parsa. Danach dehnt er sich bis zu unserer Welt im Gadlut aus. Es ist das einzige Parzuf, dank dessen das Licht - das nicht durch uns wahrgenommen wird - in unserer Welt glänzt, dieses Licht glänzt und lässt uns danach streben fortzuschreiten. Diejenige Person, die sich von unserer Welt erhebt, um sich unter das Parsa hochzuziehen, dem Raum, in dem sich die Welten Briah, Yetsira, und Asiya ansiedeln, trägt den Namen des Gerechten.

Man muss daran erinnern, dass das Parzuf Atik sich nicht nur bis zum Parsa ausdehnt, um dort den Parzufim der Welt Azilut das Licht zu übermitteln, sondern gleichfalls bis unter das Parsa reicht, indem sich das Atik im Ts"A ansiedelt, es kann sich also überall ausdehnen.

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