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Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annulieren PDF Drucken E-Mail

Man muss wissen, dass der Grund für die Schwere, die der Mensch empfindet, wenn er sich vor dem Schöpfer annulieren möchte, sich überhaupt nicht um sich selbst zu kümmern, darin besteht, dass der Mensch zu einem solchen Zustand gelangt, dass er fühlt, als würde die ganze Welt dort bleiben, wo sie ist, er aber würde aus der Welt verschwinden, und seine Familie und seine Freunde zurücklassen, um sich um des Schöpfers willen zu annulieren. Der Grund für die Schwere ist einfach, und er heißt "Mangel an Glauben". D.h. er sieht nicht, vor wem und um wessen Willen er sich annulieren soll, d.h. er fühlt nicht die Existenz des Schöpfers. Eben das ruft die Schwere hervor.

Sobald er aber den Schöpfer verspürt, wird er sich mit der Wurzel, mit der Quelle vereinen, sich in sie einschließen und sich annulieren, wie die Kerze für das Feuer, ohne die geringste Diskussion, weil das in ihm auf natürliche Weise geschehen wird.

Deswegen ist das Wichtigste, was der Mensch erreichen soll - die Empfindung des Schöpfers, die Empfindung, dass die Welt voll Seiner Größe ist. D.h. das Bewusstsein dessen, dass das einzige, was dem Menschen fehlt, der Glaube an den Schöpfer ist. Und eben die Erreichung davon ist die wichtigste Belohnung, die er für seine Arbeit erhalten will. D.h. nur des Glaubens an den Schöpfer würdig werden, der Empfindung, dass der Schöpfer alles Existierende füllt.

Und man muss wissen, dass es keinen Unterschied zwischen dem großen und dem kleinen Leuchten ist, zwischen der großen Empfindung des Schöpfers und der geringfügigen, die der Mensch erkennt. Denn im Licht finden niemals und keinerlei Veränderungen statt. Weil das Licht der Wille des Schöpfers ist, die Geschöpfe mit Genuss zu füllen, und das ist stetig, stets maximal, unveränderlich.

Alle Veränderungen im Empfinden resultieren jedoch aus der Veränderung der Wünsche, der Kelim, die das höchste Licht erhalten. Wenn daher der Mensch fähig ist, seine Wünsche zu verändern, verändert er im gleichen Maße die Menge an Licht, welches sie betritt, also das Empfinden. Seine Kelim zu vergrößern bedeutet, immer mehr und mehr den Schöpfer zu begehren, zu ihm zu streben, zum Empfinden Seiner, zum Geben an ihn.

Weil die Größe der Empfindung nur von der Größe des Verlangens abhängt, so gilt, dass je mehr der Mensch den Schöpfer preist, und ihn in seinen Augen erhöht, er Dankbarkeit verspürt, dafür dass ihn der Schöpfer an sich näher bringt, dafür, dass Er ihm die Möglichkeit gab, Ihn auch nur ein wenig zu verspüren. Je größer die Wichtigkeit ist, die der Mensch dem beimisst, desto größer werden seine Kelim, und daher empfindet er ein größeres Leuchten, größeren Genuss, Vollkommenheit in ihnen.

Weil jedoch der Mensch stets nur innerhalb seiner Wünsche fühlt, ist er niemals in der Lage, die wahre Stufe seiner Verbindung zum Schöpfer genau einzuschätzen. Nur ein wahres Streben nach dem Zustand, in dem die erreichte Nähe zwischen ihm und dem Schöpfer auf ewig bleiben möge, sollte sein Ziel sein. Und das unveränderliche, stete Empfinden der Verbindung mit dem Schöpfer zeugt von ihrem Höhepunkt. D.h. der Mensch kann einen Zustand erreichen, in dem das Licht in seinen Kelim auf ewig bleibt.

 
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