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Shamati 11: Enthüllung in Ehrfurcht, hinsichtlich der spirituellen Arbeit PDF Drucken E-Mail

Die Freude ist eine Äußerung der Liebe, die das Wesen des Seins ist. Und das gleicht dem, wie jemand sich ein Haus baut, aber keine Öffnungen in den Wänden des Hauses macht. Und er hat also keinerlei Möglichkeit, das Haus zu betreten, weil es keine Lücke in den Wänden des Hauses gibt, so dass man das Haus betreten könnte. Und daher muss man Leeren erschaffen, mit deren Hilfe der Mensch das Haus betreten wird.

Daher muss man da, wo es Liebe gibt, unbedingt auch für Ehrfurcht sorgen, weil eben Ehrfurcht diese Leere (Lücke) ist. Man muss also Ehrfurcht wecken - was, wenn er keine Absicht um zu geben erlangen können wird? Und nur wenn Liebe und Ehrfurcht beisammen sind, besteht Perfektion, sonst will jeder den Anderen unterdrücken. Daher soll man sich bemühen, dass sie beide gleichzeitig vorhanden sein mögen - darin besteht der Sinn [der Aussage], dass Liebe und Ehrfurcht notwendig sind. Die Liebe wird als Leben bezeichnet, während die Ehrfurcht als Mangel und leerer Raum bezeichnet wird. Und nur beide zusammen offenbaren sie die Perfektion. Und das wird als zwei Beine bezeichnet, denn nur, wenn der Mensch zwei Beine hat, kann er laufen.

 
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