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Shamati 21: Wenn der Mensch fühlt, dass er im spirituellen Aufstieg begriffen ist PDF Drucken E-Mail

Wenn der Mensch fühlt, dass er in einem spirituellen Aufstieg begriffen ist, wenn er inspiriert ist, dann fühlt er, dass er nach nichts anderem strebt, als nach dem Spirituellen. In solch einem Zustand ist es nützlich, geheime Teile der Thora zu studieren, um ihren inneren Teil zu erkennen. Und sogar wenn er sieht, dass trotz seiner Bemühungen, auch nur etwas zu verstehen, er dennoch nichts weiß, lohnt es sich nichtsdestotrotz zu versuchen, in die Geheimnisse der Thora einzudringen, sogar wenn er hundertmal zum Gleichen zurückkehrt, und sich nicht zu enttäuschen, nachdem er nichts verstanden hat, oder zu sagen, dass dies keinen Nutzen hat.

Und das aus zweierlei Gründen.

  1. Wenn der Mensch sich für etwas interessiert und danach strebt, es zu verstehen, dann wird sein Streben selbst als "Gebet" bezeichnet, da das Gebet das ist, was dem Menschen fehlt, wonach er strebt, sein Chissaron, also das Streben danach, dass der Schöpfer ihm das Gewünschte geben möge. Und die Kraft des Gebetes wird durch die Kraft des Strebens gemessen, da der Mensch nach dem am meisten strebt, was ihm am meisten fehlt. Und im Maße des Mangels ist das Maß des Strebens.

  2. Und es gibt ein Gesetz, dass wenn der Mensch maximale Anstrengung unternimmt, diese den Wunsch vergrößert, und der Mensch die Erfüllung des Wunsches erhalten will. Und der Wunsch wird als "Gebet" bezeichnet, Arbeit im Herzen, denn "Der Schöpfer fordert das Herz". Folglich ist er nur dann zu einem wahren Gebet fähig.

    Und wenn er Thora studiert, ist sein Herz verpflichtet, sich von anderen Wünschen zu befreien und dem Verstand Kraft zu verleihen, damit er in der Lage sein möge, sich den Studiengegenstand anzueignen. Doch wenn es keinen Wunsch im Herzen gibt, dann ist der Verstand nicht in der Lage, sich den Studiengegenstand anzueignen. Daher steht geschrieben: "Immer wird der Mensch nur das studieren, wozu sein Herz sich hingezogen fühlt".

    Und damit sein Gebet angenommen würde, muss es vollkommen sein. Wenn er sich daher dem Studium vollkommen widmet, lässt er in sich dadurch ein geschlossenes Gebet entstehen, und dann kann es angenommen werden. Denn der Schöpfer erhört das Gebet, doch es gibt eine Bedingung - das Gebet muss geschlossen sein, damit es in ihm keine Beimischung anderer Wünsche gibt.

  3. Da sich der Mensch in gewissem Maße vom Materiellen gelöst hat und dem Geben näher gekommen ist, ist er in diesem Zustand eher fähig, sich mit dem inneren Teil der Thora zu verbinden, die sich denjenigen offenbart, welche die Übereinstimmung mit dem Schöpfer erreicht haben, denn "Thora, Schöpfer und Israel sind eins". Wenn jedoch der Mensch sich noch in egoistischen Wünschen befindet, gehört er zum äußeren Teil der Thora, und nicht zum inneren.

 
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