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Shamati 27: Erhaben ist der Schöpfer und der Erniedrigte wird Ihn sehen PDF Drucken E-Mail

"Erhaben ist der Schöpfer, und der Niedere (Erniedrigte) wird sehen" (Psalmen, 138:6). Wie kann es eine Angleichung an den Schöpfer geben, wenn der Mensch ein Empfänger und der Schöpfer ein Geber ist? Davon spricht der Vers: " Erhaben ist der Schöpfer, und der Niedere (Erniedrigte) wird sehen" Wenn der Mensch sich annulliert, so folgt daraus, dass er keinerlei Macht hat, die ihn vom Schöpfer zu trennen vermag. Dann wird er "sehen", d.h. er wird des Lichtes Mochin de- Chochma gewürdigt. "Und der Stolze (Hohe) wird von ferne kennen" (ebd.), doch wenn der Mensch stolz ist, also über eine Macht von Selbstschätzung verfügt, dann entfernt er sich, weil es an Angleichung mangelt.

"Erniedrigung" bedeutet nicht, dass der Mensch sich vor Anderen erniedrigt- in solch einem Fall ist die Rede von Bescheidenheit, und der Mensch fühlt in dieser Arbeit Perfektion. Sondern Erniedrigung bedeutet, dass die Welt ihn verachtet. Gerade zu der Zeit, wenn die Menschen verachten, bedeutet dies Erniedrigung, und dann fühlt er keinerlei Perfektion. Denn so ist das Gesetz: die Menschen wirken durch ihre Meinung auf den Menschen ein. Daher fühlt er sich vollkommen, wenn die Menschen ihn respektieren; und derjenige, den die Menschen verachten, fühlt sich erniedrigt.

 
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