| Shamati 45: Zwei Zustände in der Thora und in der Arbeit |
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Es gibt zwei Zustände in der Thora und zwei Zustände in der Arbeit: Angst und Liebe. Thora ist der Zustand von Vollkommenheit, wenn man nicht von der Arbeit des Menschen spricht, davon, in welchem Zustand genau er sich befindet, sondern von der Thora selbst spricht. Liebe ist der Zustand, wenn der Mensch den Willen hat, die Wege des Schöpfers zu erkennen, Seine Geheimnisse zu erkennen, Seine Schatzkammer zu betreten. Und um das zu erreichen, bietet der Mensch alle seine Kräfte auf. Und er ergötzt sich an jeder Erkenntnis beim Studium der Thora, da er der Erkenntnis von etwas würdig wurde, das ihm teuer ist. In diesem Fall wächst er selbst allmählich im Maße seiner Bewunderung der Wichtigkeit der Thora, bis sich ihm schließlich im Maße seiner Anstrengungen die Geheimnisse der Thora zu offenbaren beginnen. Die Furcht ist ein Zustand, wenn der Mensch für den Schöpfer arbeiten möchte, denn „wenn er die Gesetze des Schöpfers nicht kennen wird, wie wird er dann für ihn arbeiten können?“ Und daher befindet er sich in Furcht und Sorge, nicht wissend, wie er für den Schöpfer arbeiten kann. Und wenn er, während er die Gesetze des Schöpfers studiert, einen Geschmack an der Thora findet, und das nutzen kann, enthüllen sich für ihn im Maße der Bewunderung und der Aufregung, dass er würdig geworden ist, etwas in der Thora zu erkennen, und weil er diesen Weg fortsetzt, allmählich die Geheimnisse der Thora. Und hier existiert ein Unterschied zwischen der äußeren Weisheit des menschlichen Verstandes und der inneren Weisheit der Thora: in der menschlichen Weisheit verringert die Verzückung den Verstand, da eine Empfindung dem Verstand entgegengesetzt ist. Während dagegen in der Weisheit der Thora die Verzückung selbst wie Weisheit ist, da Thora und ihre Weisheit das Leben ist. Deswegen offenbart sich die Weisheit sowohl im Verstand als auch in der Empfindung, in der Verzückung, wenn das Licht des Lebens alle Teilchen der Seele erfüllt. (Und daher muss man immer für Verzückung an der Weisheit der Thora sorgen, da in der Empfindung der Verzückung dieser riesige Unterschied zwischen der äußeren Weisheit des menschlichen Verstandes und der inneren Weisheit der Thora erkannt wird). Die Arbeit ist ein Zustand in der linken Linie, weil er mit dem Willen zu empfangen in Verbindung steht, der Empfindung eines Mangels, welcher sein kann: Persönlich Allgemein Mangel der Schechina. Jede Empfindung eines Mangels verpflichtet dazu, ihn zu erfüllen, und stellt daher Empfangen dar- das ist mit der linken Linie verbunden. Während dagegen die Thora ein Zustand ist, wenn der Mensch nicht arbeitet, weil er einen Mangel verspürt, den zu korrigieren notwendig ist, sondern weil er geben möchte, dem Schöpfer Vergnügen bereiten möchte. Und das wird durch Gebet, Dankbarkeit und Anerkennung erreicht. D.h. als Thora wird ein Zustand bezeichnet, wenn der Mensch Vollkommenheit verspürt, und keinen Mangel in der Welt sieht. Und wenn er einen Mangel in etwas wahrnimmt, dann bedeutet dies, dass er sich im Zustand von Arbeit befindet. Arbeit kann der Mensch aus zweierlei Gründen ausführen:
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