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Shamati 47: An dem Ort, wo du Seine Größe findest PDF Drucken E-Mail

"An dem Ort, wo du Seine Größe findest, findest du auch Seine Bescheidenheit". Das bedeutet, dass derjenige, der stets in wahrer Dwekut (Anheftung) ist, sieht, dass der Schöpfer sich selbst erniedrigt, d.h. der Schöpfer ist an niederen Orten zu finden.

Der Mensch weiß nicht, was er tun soll, und daher steht geschrieben, "Wer ist wie der Herr unser Gott, der hoch thront, der hinabschaut um auf den Himmel und auf die Erde zu blicken?" Der Mensch sieht die Größe des Schöpfers, und dann "der hinabschaut", d.h. der Mensch senkt den Himmel zur Erde. Der Ratschlag, der dazu gegeben ist, ist zu denken, dass wenn dieser Wunsch vom Schöpfer kommt, wir nichts haben was größer wäre als das, wie es geschrieben steht: "Er erhebt die Armen aus der Abflussrinne".

Zuerst muss der Mensch zusehen, dass er Chissaron (Mangel/Verlangen) hat. Wenn er keinen hat, so muss er dafür beten, warum hat er ihn nicht? Der Grund, warum der Mensch keinen Chissaron hat, ist wegen der mangelnden Bewusstseins.

Also muss der Mensch in jeder Mizwa (wörtlich: Gebot) beten- warum hat er kein Bewusstsein dafür, dass er die Mizwa nicht in ihrer Ganzheit erfüllt? Mit anderen Worten verhüllt der Wille zu empfangen, sodass der Mensch nicht die Wahrheit sieht- denn wenn der Mensch sehen würde, dass er in einem solch niederen Zustand ist, würde er mit Sicherheit nicht in diesem Zustand sein wollen. Stattdessen soll der Mensch sich bei der Arbeit von Mal zu Mal mehr anstrengen, bis er zur Fülle der Reue (Rückkehr) gelangt, wie es geschrieben steht: "Er bringt hinunter in das Grab, und Er bringt hoch".

Das bedeutet, dass wenn der Schöpfer will, dass ein Sünder reuig zurückkehrt, Er das Jenseits so abfällig für ihn macht, dass der Sünder selbst nicht so sein möchte. Also muss der Mensch klagend beten, dass der Schöpfer ihm die Wahrheit zeigen möge, indem Er ihm das Licht der Thora hinzufügt.

 
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