| Shamati 68: Verbindung des Menschen zu den Sfirot |
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Vor dem Sündenfall bestand der Körper von Adam Rischon aus Bina und Malchut de- Malchut der Welt Asija. Und es gab in ihm die Lichter NARAN der Welt Brija, und NARAN der Welt Azilut. Nach dem Sündenfall fiel der Körper von Adam in Mischcha de- Chivia, Klipa der Bchina Dalet, welche als "Asche dieser Welt" bezeichnet wird. Innerhalb dieses Körpers befindet sich der innere Körper- Klipat Noga, die halb Gutes, halb Böses darstellt. Und alle guten Handlungen des Menschen resultieren nur aus dem Körper der Klipat Noga. Durch seine Beschäftigung mit der Thora und den Geboten führt der Mensch seinen Körper dorthin zurück, dass er wieder vollständig Gutes wird, und dass sich der Körper Mischcha de- Chivia von ihm entfernt, und dann wird er gemäß seinen Handlungen der Lichter NARAN gewürdigt. Die Verbindung der Lichter NARAN des Menschen zu den Sfirot Die Lichter NARAN des Menschen resultieren aus der Malchut von drei Sfirot: Bina und SON jeder der Welten ABJA.
Darüber sagten die Weisen: "Der Mensch denkt nur ausgehend von den Zweifeln seines Herzens, denn sein ganzer Körper gilt als Herz". Der Mensch besteht zwar aus vier Stufen der vier Arten von Wünschen: unbelebt, pflanzlich, tierisch, menschlich- doch sie gelten alle als das "Herz" des Menschen. Infolge dessen, dass nach der Sünde der Körper von Adam Rischon in Mischcha de-Chivia fiel, welche die Klipa von Bchina Dalet darstellt, bezeichnet als "Staub dieser Welt", gehen, wenn der Mensch nachdenkt, alle seinen Gedanken von seinem Herzen aus, also vom Körper Mischcha de- Chivia. Und wenn er dies mithilfe der Beschäftigung mit Thora und den Geboten überwindet, was das einzige Mittel zur Erreichung der Möglichkeit eines Gebens an den Schöpfer darstellt, dann reinigen diese Beschäftigungen seinen Körper, wenn er die Absicht hat, dem Schöpfer zu geben. Das bedeutet, dass sich Mischcha de- Chivia von ihm löst, und dasjenige, was zuvor in Thora und den Geboten tätig war, nämlich Klipat Noga, die den inneren Körper darstellt, der halb gut halb böse war, wird nun gänzlich zum Guten, denn der Mensch erreicht eine Übereinstimmung der Eigenschaften mit dem Schöpfer. Und dann wird der Mensch entsprechend seinen Handlungen der Lichter NARAN gewürdigt. Zunächst erkennt er NARAN des Lichtes Nefesch der Welt Asija. Dann, nachdem er alle Wünsche, die zur Welt Asija gehören, korrigiert, wird er NARAN des Lichtes Ruach der Welt Jezira gewürdigt, bis er schließlich NARAN des Lichtes Chaja der Welt Azilut erkennt. Und jedes Mal entsteht in seinem Herzen ein neuer Bau. Das bedeutet, dass an der Stelle, wo er zuvor den inneren Körper der Klipat Noga hatte, der halb gut, halb böse war, wird nun, nach der Reinigung, die er bei der Beschäftigung mit der Thora und den Geboten erfuhr, dieser Körper zum gänzlich Guten. Als der Mensch den Körper Mischcha de-Chivia hatte, musste er nur ausgehend von den Zweifeln des Herzen denken und erkennen. Das bedeutet, dass alle seinen Gedanken nur darauf ausgerichtet waren, die Wünsche zu erfüllen, zu denen ihn die Klipa zwang, und er keinerlei Möglichkeit hatte, zu denken und die Absicht anders zu kreieren als nur ausgehend von dem, was sein Herz beherrschte. Und sein Herz stellte damals Mischcha de- Chivia dar- die schlimmste aller Klipot. Wenn er daher mithilfe der Beschäftigung mit der Thora und den Geboten, sogar wenn er sich nicht um des Gebens Willen damit beschäftigt, sondern für sich (lo lischma), jedoch vom Schöpfer fordert und Ihn bittet, Er möge ihm helfen, alles zu tun, was in der Kraft des Menschen steht, und vom Schöpfer Gnade erwartet, damit Er ihm helfen möge, eine Absicht für das Geben zu erreichen (li schma), und die ganze Belohnung, die er vom Schöpfer für seine Mühen einfordert, darin besteht, würdig zu werden, dem Schöpfer Genuss zu bereiten, wie die Weisen sagten: "Das Licht führt an die Quelle zurück", - dann reinigt sich der Körper Mischcha de- Chivia, d.h. dieser Körper spaltet sich von ihm ab, und der Mensch wird eines vollkommen anderen Baus gewürdigt- Nefesch der Welt Asija. Doch wenn er an Anstrengungen hinzufügt und weiter geht, bis er schließlich die Bauten aus Nefesch und Ruach der Sfirot Bina, S"A und Malchut der Welt Azilut erreicht- sogar dann hat er keine Wahl, an etwas anderes zu denken, außer an das, wozu ihn der neue Bau verpflichtet. D.h. er hat keine Möglichkeit, an etwas zu denken, was seinem Bau widerspricht. Er ist gezwungen, zu denken und Handlungen nur mit der Absicht des Gebens an den Schöpfer auszuführen, so wie ihn dazu sein eigener Bau verpflichtet. Aus dem Gesagten folgt, dass der Mensch seine Gedanken nicht korrigieren kann. Er kann nur das Herz korrigieren, damit es direkt auf den Schöpfer ausgerichtet sein möge, und infolgedessen werden alle seinen Gedanken nur daran sein, dem Schöpfer Vergnügen zu bereiten. Und sobald er sein Herz korrigiert, damit es und seine Wünsche zum Schöpfer streben, dann wird das Herz zu einem Kli, welches vom höchsten Licht erfüllt wird. Und sobald das höchste Licht das Herz erfüllt, erstarkt das Herz, und der Mensch fährt ständig damit fort, Anstrengungen zu unternehmen, und schreitet fort. Das erklärt, was die Weisen sagten: "Die Größe der Lehre besteht darin, dass sie zu praktischen Handlungen führt". Das bedeutet, dass der Mensch mithilfe des Lichts der Thora Handlungen ausführt, und das Licht, welches in ihr enthalten ist, ihn an die Quelle zurückführt, was eben die Handlung darstellt. Das bedeutet, dass das Licht der Thora in seinem Herzen einen neuen Bau kreiert, und der vorherige Körper, den er von Mischcha de- Chivia hatte, spaltet sich von ihm ab, und er wird eines spirituellen Körpers gewürdigt, wenn der innere Körper, der Klipat Noga genannt wird, und der halb gut halb böse war, vollständig gut wird. Und nun erfüllt sich der Mensch mit den Lichtern NARAN, die er durch seine Handlungen erreicht, dadurch, dass er damit fortfährt, sich zu bemühen, und voranschreitet. Und obwohl der Mensch versucht, sein Herz zu reinigen, bleibt es unverändert, bevor er den neuen Bau nicht erreicht hat, und dann gilt, dass er "seine Sache tut". Doch dies ist keine Vollkommenheit, weil er in diesem Zustand seine Gedanken nicht reinigen kann, da er nicht in der Lage ist, Zweifel loszuwerden, denn sein Herz ist vom Körper der Klipa, und der Mensch ist nicht fähig, anders zu denken als mit seinem Herzen. Sondern nur das Licht, welches an die Quelle zurückführt, denn dann löst sich der trennende Körper von ihm, und der innere Körper, Klipat Noga, die halb gut und halb böse war, wird gänzlich gut. Auf diese Weise stellt sich heraus, dass Thora zur Handlung führt, mittels der Erschaffung eines neuen Baus, was eben als Handlung bezeichnet wird. |
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