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Shamati 73: Nach der Kontraktion PDF Drucken E-Mail

Nach der Kontraktion wurden die ersten neun {Sfirot} zum Ort der Keduscha (Heiligkeit). Und die Malchut, an welcher die Kontraktion vollzogen wurde, wurde zum Ort für die Welten. Dabei sind in ihr zwei Kategorien zu unterscheiden:

  1. Ein Ort der Leere (All/Raum), der ein Ort für die Klipot ist, deren Wesen die Wünsche nur für sich selbst sind.
  2. Freier (leerer) Ort, bzw. wurde ein Ort frei, und darin einzuführen, was man wählt: Keduscha oder das Gegenteil.

Wenn keine Kontraktion stattgefunden hätte, würde die ganze Wirklichkeit in der Kategorie von Einfachem Licht sein. Und erst nachdem der Zimzum (die Kontraktion) stattfand, entstand Platz für die Wahl des Guten oder des Bösen.

Durch die Wahl des Guten wird dabei in diesen Ort die göttliche Fülle hineingezogen. Das ist die Bedeutung von dem, was in den Schriften von ARI angeführt wird, dass das Licht der Unendlichkeit den Unteren leuchtet, wobei "Ein Sof" (Unendlichkeit) als der Wille bezeichnet wird, Seinen Geschöpfen Gutes zu schenken. Und auch wenn man viele Welten unterscheidet, und zehn Sfirot sowie die restlichen Bezeichnungen, so wird doch alles aus Ein Sof herangezogen, genannt Schöpfungsgedanke.

Und dort werden Sfira und Welt nach dem bezeichnet, wie die Fülle, die sich aus Ein Sof ergießt, durch eben diese Sfira oder Welt hinabsteigt. Das meint, dass da die Unteren die göttliche Fülle nicht ohne Ausbildung und Korrektur empfangen können (wobei der Untere für das Empfangen ausgebildet ist) diese Korrekturen vollzogen wurden, durch welche es eine Möglichkeit gibt zu empfangen- das wird mit dem Namen "Sfira" bezeichnet.

Für jede Sfira gibt es also eine besondere Korrektur. Und nichtsdestotrotz gibt es viele Kategorien, die nur im Bezug auf die Empfänger existieren. Denn wenn der Empfänger die Fülle aus Ein Sof empfängt, empfängt er kraft einer besonderen Korrektur, welche sich für ihn eignet, um die Fülle zu empfangen. Das ist gemeint, {wenn man sagt}, dass er durch eine besondere Sfira empfängt. Doch in der Fülle selbst findet keinerlei Veränderung statt.

Daraus sollst du das Konzept eines Gebetes verstehen, dass wir also zum Schöpfer beten, Der die Kategorie des Lichtes der Unendlichkeit darstellt, welches das Bindeglied zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen bildet, genannt "Sein Wille, Seinen Geschöpfen Gutes zu schenken". Es gibt zwar in der Ausrichtung des Gebetes viele Namen, doch die Bedeutung besteht darin, dass die Fülle sich durch die Korrekturen, die es in den Namen gibt, ergießt, denn gerade durch die Korrekturen, die es in den Namen gibt, wird sich die Fülle in den Empfängern verwirklichen.

 
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