| Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie |
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Analytischer Vergleich zwischen Definition des Spirituellen Die Philosophie glaubt, dass das Materielle ein Erzeugnis
des Spirituellen ist, das heißt, dass die Seele den Körper erzeugt. Das Problem
bei einer solchen Behauptung besteht darin, dass in diesem Fall die Anwesenheit
einer Verbindung zwischen dem Spirituellen und dem Materiellen notwendig wird.
Andererseits wird aber behauptet, dass das Spirituelle in keiner Verbindung zum
Materiellen steht. Das bedeutet wiederum, dass es kein Mittel gibt, welches dem
Spirituellen erlauben würde, in Kontakt mit dem Materiellen zu treten, und es
auf irgedeine Weise in Bewegung zu versetzen. Wesen der höchsten lenkenden Kraft (des Schöpfers) Die Deswegen lautet das Hauptprinzip der Das Spirituelle - eine Kraft, die nicht von einem Körper
eingekleidet ist Die Spirituelles Kli wird als eine Kraft bezeichnet Wenn vom Spirituellen die Rede ist, dann wird das
spirituelle Licht als solches gemeint. Das spirituelle Licht selbst befindet
sich außerhalb des Klis, außerhalb des Sinnes- und Erkenntnisorgans, und ist
daher ungreifbar, unerkennbar. Dieses Licht geht vom Schöpfer aus und ist dem
Schöpfer gleich. Wir sind weder fähig, das spirituelle Licht zu erkennen, noch es
zu verstehen, und haben somit keine Grundlage, um ihm einen Namen und eine
Definition zu geben, weil die Bezeichnung „Licht“ metaphorisch und nicht
wahrheitsgemäß ist. Die Bezeichnung von „Kraft“ ohne Körper meint ein „spirituelles
Kli“, und die in der Gefäß und Licht Das Licht, d.h. der Eindruck des Klis kann erkannt werden, und eine solche Erkenntnis wird als „Materie und Form“ vereint bezeichnet, weil der Eindruck die „Form“ ist, und Kraft die „Materie“. Aber das dabei im Gefäß entstehende Gefühl der Liebe wird als „Form ohne Materie“ bestimmt. D.h. wenn wir die Liebe vom Geschenk lösen, als wäre sie niemals in irgendein konkretes Geschenk eingehüllt, und würde lediglich eine abstrakte Bezeichnung darstellen- die Liebe der höchsten lenkenden Kraft (des Schöpfers), dann wird sie als die „Form“ bestimmt. Die Beschäftigung mit ihr heißt dann „Erhalt der Form“. Und das ist wiederum eine konkrete Erforschung, weil der Geist dieser Liebe tatsächlich in der Erkenntnis als ein vollkommen vom Geschenk losgelöster Begriff bleibt, d.h. als das Wesen des Lichtes. Materie und Form in der Ungeachtet der Tatsache, dass diese Liebe Ergebnis des
Geschenkes ist, ist sie unschätzbar wichtiger als das Geschenk selbst, weil sie
ihre Wertschätzung durch die Größe des Schenkenden erfährt, und nicht durch den
eigentlichen Wert des Geschenkes. Es sind eben Liebe und die erwiesene
Aufmerksamkeit, die diesem Zustand unendlichen Wert und Bedeutung verleihen.
Daher löst sich die Liebe komplett von der Materie, die das Licht und das
Geschenk darstellt, in solchem Masse, dass nur die Erkenntnis der Liebe übrig
bleibt, und das Geschenk vergessen und scheinbar aus dem Herzen gelöscht wird. Dementsprechend
trägt dieser teil der Wissenschaft die Bezeichnung „Form in der Wissenschaft
der Die Welten Azilut, Brija, Ezira, Asija In dieser Liebe unterscheidet man vier Stufen, die den
Stufen der menschlichen Liebe ähneln. Wenn der Mensch zum ersten Mal ein
Geschenk erhält, ist er noch nicht bereit, den Schenkenden zu lieben, und er
ist es umso weniger, wenn es sich um eine wichtige Person handelt, die dem
Geschenkempfänger nicht ebenbürtig ist. Bei der Vergrößerung der Menge der
Geschenke und bei deren ständigem Überreichen stellt sich jedoch die Empfindung
ein, dass man auch eine wichtige Person als gleich wahrnehmen, und
infolgedessen sie lieben kann. Denn das Gesetz der Liebe lautet, dass Liebende
Gleichheit untereinander verspüren müssen. Dementsprechend werden vier Stufen der Liebe bestimmt: 1. das Beschenken heißt Welt Asija; 2. die Vermehrung der Geschenke nennt sich die Welt
Jezira; 3. die Offenbarung des Wesens der Liebe heißt Welt Brija.
Hier beginnt das Studium der Form in der Wissenschaft der 4. nachdem die Liebe einen Versuch unternommen hat und die
Form von der Materieim Zustand der Finsternis endgültig gelöst hat, erwirbt der
Mensch Kräfte, um sich auf die Stufe der Welt Azilut zu erheben. Auf dieser
kehrt die Form zurück, und verwirklicht sich in der Materie, d.h.das Licht und
die Liebe werden gelcihzeitig wahrgenommen. Quelle der Seele Alles Spirituelle wird von uns als eine vom Körper gelöste Kraft wahrgenommen, und hat daher keine materielle Gestalt. Es ist eine separate Eigenschaft und ist völlig von der materiellen Welt getrennt. Wenn aber das Spirituelle in keiner Verbindung zum Materiellen steht, auf welche Weise kann es dann Materielles erschaffen und in Bewegung versetzen? Kraft - Materie Die Kraft ist an und für sich wahre Materie, nicht weniger,
als die gesamte restliche Materie unserer Welt, und obwohl sie nicht über eine
Gestalt verfügt, die für die Wahrnehmung durch menschliche Sinnesorgane
annehmbar wäre, vermindert diese Tatsache nicht ihren Wert. Nehmen wir als Beispiel Sauerstoff, der ein Bestandteil der meisten Stoffe in der Welt ist. Wenn man eine Flasche mit reinem Sauerstoff nimmt, während er sich in keiner Zusammenwirkung mit einem anderen Stoff befindet, dann wird diese Flasche leer aussehen: es ist unmöglich, Sauerstoff wahrzunehmen, weil er sich in gasförmigem Zustand befindet, es ist nicht möglich, ihn mit Händen zu greifen, er ist unsichtbar für das Auge, hat keinen Geruch und keinen Gschmack. So verhält sich auch Wasserstoff. Wenn man jedoch diese zwei Stoffe verbindet, so verwandeln
sie sich umgehend in eine Flüssigkeit- Wasser, das zum trinken geeignet ist,
das über einen Geschmack und ein Gewicht verfügt. Wenn man das Wasser
anschließend auf ungelöschten Kalk gießt, wird das Wasser unmittelbar
eingezogen, und die Flüssigkeit wird zu einem festen Stoff wie Kalk selbst. So
werden chemische Elemente Sauerstoff und Wasserstoff, die an sich vollkommen
unspürbar sind, zu einem festen Stoff. Dementsprechend kann man dasselbe über die Kräfte aussagen,
die in der Natur wirken. Normalerweise gelten sie nicht als Materie, weil sie
keiner Wahrnehmungserkenntnis unterliegen. Andererseits sehen wir aber, dass
die empfundene Realität - flüssige und feste Körper, die zweifellos in unserer
reellen Welt erkennbar sind - sich bei Erwärmung in Gas verwandeln können, und
ein Gas, das auf eine bestimmte Temperatur abgekühlt wird, kann wieder zu einem
festen Stoff werden. Von hier wird klar, dass alle von uns empfundenen Bilder auf
Grundlagen erwachsen, die zu verspüren unmöglich sind, und die keine Stoffe
sind. Daher sind alle uns bekannten, in unserem Bewusstsein fixierten Bilder
mithilfe derer wir Stoffe definieren, unbeständig und nicht kraft ihrer
innewohnenden oder besonderen Eigenschaften existent. Ihre Form ist lediglich
Derivat ihrer Temperatur. Folglich ist das Wesen der Materie die Kraft, die in ihr
eingeschlossen ist. Allerdings offenbaren sich die Kräfte uns gegenüber noch
nicht von selbst, wie die chemischen Elemente es tun, sondern ihr Wesen wird
sich erst in der Zukunft offenbaren, so wie auch die chemischen Elemente erst
im Verlauf der letzten Jahrhunderte erforscht wurden. Eine Kraft, die im Materiellen und im Spirituellen gleich
ist Mit einem Wort sind alle Bezeichnungen, die wir den Stoffen
ausgehend von den Bildern der Materie gaben, vollkommen erdacht, weil sie von
uns ausgehend von unserer sensuellen Wahrnehmung in unseren fünf Sinnesorganen
gegeben wurden. Daher sind diese Bezeichnungen subjektiv, ungenau, unbeständig
und von allein nicht existent. Andererseits wäre aber auch jede Definition, die wir einer
reinen Kraft gäben, ihre Verbindung zur Materie verneinend, ebenso künstlich
und erdacht. Und bis sich die Wissenschaft bis zu ihrer perfekten Form
entwickelt, dürfen wir nur die konkrete Wirklichkeit in Betracht ziehen. Mit
anderen Worten sind alle materiellen Handlungen, die wir sehen und empfinden,
müssen wir in Verbindung mit dem sie Vollziehenden sehen, in Betracht ziehend,
dass Er, genauso wie diese Handlungen, im Grunde aus Materie besteht. Und wenn
das nicht wäre, gäbe es keine Möglichkeit der Erkenntnis. Lichter und Gefäße Weil die Das ganze Universum besteht aus einem Gefäß (dem Willen) und dem Licht (Genuss). Der Unterschied zwischen dem Gefäß und dem Licht offenbart sich bereits im ersten Geschöpf, das sich von der höchsten Kraft abtrennt. Das erste Geschöpf ist erfüllter und feiner als jedes darauffolgende. Angenehme Erfüllung erlangt es vom Wesen der höchsten Kraft, die es mit Genuss zu füllen wünscht. Als Grundlage für die Messung des Genusses gilt der Wunsch,
diesen zu empfangen. Das, was der Willen mehr begehrt, wird von ihm bei der
Erfüllung als größerer Genuss verspürt. Deswegen unterscheiden sich im ersten
Geschöpf, im Willen zu Empfangen zwei Kategorien: 1. das Wesen des Empfangenden - der Wille zu Empfangen, der
Körper der Schöpfung, die Basis seines Wesens, das Gefäß des Empfangens der
Güte. 2. das Wesen des Empfangenen - das Wesen der empfangenen
Güte, das Licht des Schöpfers, das immer an die Schöpfung ausgeht. Das ganze Universum und jedes seiner Teile besteht unbedingt
immer aus diesen zwei Eigenschaften, die einander durchdringen, d.h. der
Komponenten, weil es den „Willen zu empfangen“, der sich notwendig im Geschöpf
befindet, nicht im Wesen der höchsten Kraft gab. Daher wird das Erstere als
„Geschöpf“ bezeichnet - etwas, was es nicht in der höchsten Kraft gibt. Die
erhaltene Fülle ist dagegen unbedingt Teil des Wesens der höchsten Kraft, und
daher erxistiert ein riesiger Abstand zwischen dem neu erschaffenen Körper und
der erhaltenen Fülle, die dem Wesen der höchstenKraft gleicht. Wie das Spirituelle das Materielle erzeugen kann Auf den ersten Blick fällt es schwer zu verstehen, wie das Spirituelle das Materielle erzeugen und unterhalten kann. Das fällt aber nur dann schwer, wen man das Spirituelle als in keiner Verbindung zum Materiellen stehend betrachtet. Nimmt man jedoch die Sichtweisen der Kabbalisten als Grundlage, so erkennen diese, dass jede spirituelle Eigenschaft vollkommen der entsprechenden materiellen Eigenschaft gleicht. So wird offensichtlich, dass sie einander nah sind, und der ganze Unterschied im Baustoff besteht: das Spirituelle besteht aus dem spirituellen Baustoff, aus der spirituellen Materie, und das Materielle - aus dem materiellen Baustoff. Alle Eigenschaften aber, die im spirituellen Baustoff wirken, wirken auch im materiellen Baustoff. Im Verständnis der Verbindung zwischen dem Spirituellen und dem Materiellen gibt es drei fehlerhafte Behauptungen: die Kraft des vernünftigen Denkens im Menschen ist die unsterbliche Seele, das Wesen des Menschen; Der Körper ist die Fortsetzung und das Ergebnis der Seele; Spirituelle Wesen sind einfach und nicht zusammengesetzt Diese fehlerhaften Vorstellungen wurden von der
materialistischen Psychologie zerstört, und, von dieser Periode beginnend, kann
jemand, der die höchste lenkende Kraft erkennen will, dies verwirklichen, wenn er
seine Mühe in die Methodik deren Erkenntnis investiert- die Wissenschaft der
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