Sogar heute kann Der Sohar nicht sofort verstanden und gespürt werden, sondern ein Verständnis von Spiritualität, ist erforderlich, ehe man an dieses Buch herantritt. Genau zu diesem Zweck schrieb der größte Kabbalist unserer Zeit - Rabbi Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) - Einführungen zum Sohar, um den Menschen behutsam an dieses tiefgründige Buch zu führen, bevor er mit dem Studium beginnt.
Solche Artikel pflegen unsere spirituellen Eigenschaften zur Wahrnehmung der Höheren Wirklichkeit. Außerdem bieten diese Texte die Kenntnis, wie man an bestimmte Begriffe, Formulierungen und Konzepte im Sohar herangehen sollte, damit man diesen spirituellen Führer maximal zum Erlangen von Spiritualität nutzt und dabei vermeidet, sich in Beschreibungen zu verlieren, zu denen der menschliche Verstand so gern geneigt ist.
Bnei Baruch bietet neben diesen Einführungen auch kostenlosen Unterricht , zusammen mit Artikeln, die die Begriffe aus dem Sohar beschreiben, und wie man sich für eine Berührung mit diesen Konzepten vorbereiten kann.
Den Sohar zu enthüllen, bedeutet Ihre innere Welt und Ihr unbegrenztes Potential zu entdecken. Bnei Baruch wünscht Ihnen viel Erfolg bei Ihrem spirituellen Aufstieg!
Im 2.Jahrhundert haben sich die Kabbalisten in Idra Raba versteckt und schrieben den Sohar.
Allen Kabbalisten zufolge und wie es am Anfang des Buches geschrieben steht, wurde Der Sohar von Rabbi Shimon Bar Yochai (Rashbi) verfasst, der im 2. und 3. Jahrhundert AD lebte. Meinungen aus akademischen Kreisen besagen, dass Der Sohar im 11. Jahrhundert vom Kabbalisten Rabbi Mosche de Leon geschrieben worden sei. Diese Ansicht wurde vom Rabbiner Mosche de Leon selbst bestritten, der bestätigte, dass dieses Buch von Rashbi geschrieben wurde.
Wie schon in der ersten Antwort erwähnt, wurde Der Sohar für diejenigen geschrieben, die bereits spirituelle Wahrnehmung erreicht haben. Er enthält die Beschreibungen des Rabbiner Shimon Bar Yochai (Rashbi), der alle 125 Stufen der spirituellen Leiter erklommen hatte. Rashbi brachte den gesamten spirituellen Weg zum Ausdruck und nannte ihn Sohar (hebr. „Glanz“).
